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Leider trafen die Anmeldungen zum Tagesauflug nur spärlich ein. Dennoch machten sich zehn Mitglieder am Samstag, 27. Oktober
2012, um 07.00 Uhr auf die Reise ins Emmental. Das „strenge" Tagesprogramm sah vor, dass man gegen 10:30 Uhr in Trub eintreffen würde. Dank den pünktlichen ÖV war dies dann auch der Fall.
Sofort wurde der Ausgangspunkt der „Genusstour" gesucht. Im Landgasthof Löwen nämlich sollte ein Jodlerznüni mit einem (oder
auch mehreren?) Glas Wein bereitstehen. Tatsächlich wurde unsere Gruppe schon erwartet und rasch wurden die kalten Platten „weggeputzt". Ein Glas Wein, welches im Pauschalpreis inbegriffen war, war dann aber doch den meisten zu wenig und so wurde frisch drauflos bestellt.
Mittlerweile hatte es zu schneien begonnen – wie vom Wetterdienst vorhergesagt. Da es äusserst gemütlich war im „Leuen" und die Wirtin mit Serviertochter auch schon am Tisch sassen, wählte man für die anschliessende Wanderung zum „Schärmtannbeizli" eine kürzere Route. So konnte der Zeitplan wieder zurecht gerückt werden. So verabschiedete man sich im „Leuen" mit einem „auf Wiedersehen!".
Die Wanderung zum „Schärmtannbeizli" dauerte knapp eine Stunde und führte die Wanderer entlang des „Sälienbaches" ins empfundene
„Niemandsland". Doch am Ende des Weges kamen doch noch zwei Gebäude zum Vorschein – eines davon musste wohl das „Schärmtannbeizli" sein – welches richtigerweise, wie der Name es beschreibt, im Schatten einer grossen Tanne stand.
Im Beizli wurden die Wanderer von einigen Mitgliedern, die vom „Leuen-Wirt" chauffiert worden waren, bereits erwartet. Auf dem „Genussplan" stand nun eine währschafte Rösti mit würziger Hamme. Dazu wurde ein süsser oder saurer Most serviert. Die Portionen waren reichlich bemessen, trotzdem wurde von der exzellenten Hamme noch nachbestellt. Zum Abschluss musste dann natürlich noch ein Kaffee mit einer „alten Zwetschge" bestellt werden.
Frisch gestärkt ging es dann zu Fuss wieder Richtung Trub. Auf dem Programm stand nun das „Zvieri": Hackbraten, Bio-Teigwaren, Gemüse und ein Glas Trueberwy. Ob es nun ein „Zvieri" war, darüber scheiden sich die Geister. Manch einer würde zu diesem Menu „Mittagessen" sagen. Doch der Marsch zurück nach Trub generierte genügend Hunger, sodass auch dieser reichhaltige Teller ohne Probleme geleert wurde.
Mittlerweile war es schon gegen 17.00 Uhr und es war an der Zeit, wieder zum Ausgangspunkt in Trub zurückzukehren – dem Landgasthof
Löwen. Wirtin und Serviertochter warteten bereits sehnlichst auf die Wandergruppe. Auch die Küchenmannschaft war schon wieder in den Startlöchern. Zum Abschied gab es eine Merängge-Glace oder eine „brönnti" Creme, begleitet von einem „Löwe Huskaffi".
Nun war es aber an der Zeit, sich vom „Leue-Personal" zu verabschieden und die Heimreise anzutreten. Mit dem Bus ging es zurück nach Trubschachen und von dort mit der Bahn via Bern-Olten-Döttingen zurück nach Schwaderloch. Hier stand dann noch bei einigen der obligate
„Schlumbi" auf dem Tagesschlussprogramm.